Autor & Journalist

Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für Eidelstedt und seine Geschichte interessieren.

archivtitel

erschienen am 11. Juli 2007 beim Sutton Verlag ISBN13 : 978-3-86680-155-4 · 17,90 € [D] · Broschur · 128 S. · 243 Abb. · 16,5 x 23,5 cm · 300 g Buchhandlungen können ab sofort beim Verlag bestellen.

Peter Jäger, Jahrgang 1940, ist ein profunder Kenner der Ortsgeschichte. Als Objektleiter und „Stadtteilschreiber“ hat er über 20 Jahre lang dem „Eidelstedter Anzeiger“ journalistisches Profil gegeben. Im Jahre 2000 erschien von ihm eine Chronik über Stadtteilrundgänge des örtlichen Heimatmuseums unter dem Titel „Auf den Spuren der Eidelstedter Geschichte“. Heute lebt und arbeitet Peter Jäger als freier Journalist in Quickborn bei Hamburg.

Ein historischer Bildband über den Ort am nordwestlichen Rand der Hansestadt

Auf 128 reich illustrierten Seiten führt der Autor den Leser auf einen Streifzug durch die Geschichte Eidelstedts – vom schleswig-holsteinischen Dorf zum pulsierenden Stadtteil Hamburgs. 243 bisher weitgehend unveröffentlichte Fotografien und Postkarten vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Alltagsgeschehen zwischen 1890 und 1960.
Aus den Beständen des Heimatmuseums und den ‚Leihgaben alteingesessener Familien und Betriebe hat Peter Jäger die interessantesten Aufnahmen ausgewählt und zu einem öffentlichen Fotoalbum zusammengestellt.
Dieser Bildband lädt ein zum Erinnern und Wiederentdecken.

  • Der Streifzug durch die Geschichte beginnt am alten Wahrzeichen Eidelstedts, der Mühle. 1350 erstmals als Wassermühle erwähnt, wurde sie später durch eine Windmühle ergänzt, deren Betrieb 1874 an die Familie Lampe überging. Fotografien zeigen das Anwesen mit dem idyllischen Mühlenteich, aber auch das Leben der tüchtigen Familie, die in den frühen Jahren des vorigen Jahrhunderts als erste Milch in Flaschen in die benachbarte Großstadt lieferte.
  • Durch die dörflichen Straßen Eidelstedts führt der Spaziergang vorbei an Bauernhöfen, alteingesessenen Geschäften, zur backsteinroten Kirche und zur Tivoli-Brauerei, die sich seit dem Verkauf im Jahre 1922 als Mälzerei und Klebstofffabrik behaupten konnte. Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren die Entwicklung von Reichsbahn und Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn, der heutigen AKN, die den Fortschritt und die Industrialisierung nach Eidelstedt brachten.
  • Fotografien von zahlreichen Lokalitäten erinnern an festliche Ereignisse und Tanzveranstaltungen, die auch viele Auswärtige nach Eidelstedt lockten. Unvergessen sind die großen Bälle in „Ramcke’s Gasthof“, Kintopp in der „Doppeleiche“ oder vergnügliche Vereins-Abende in „Thesdorf’s Eck“. Alteingesessene werden auf Konfirmations- und Klassenfotos so manches bekannte Gesicht entdecken.